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BayernNetz Natur-Projekt "Trockenbiotopverbund Staffelberg"


Der „Trockenbiotopverbund Staffelberg“ war das erste großräumige Umsetzungsprojekt des Arten- und Biotopschutzprogramms Bayern unter der Trägerschaft des Landschaftspflegeverbands Landkreis Lichtenfels.
Den offiziellen Startschuss gab der damalige Umweltminister Werner Schnappauf am 02. Juni 2003 auf dem Staffelberg. Während der 5-jährigen Projektlaufzeit wurden drei informative Faltblätter erstellt, aus denen man die wichtigsten Informationen zu den Projektthemen erhält (siehe Downloadbereich). Oft ist das der erste Kontakt und Zugang zu solchen Großprojekten. Hinzu kamen Infotafeln zum Biotopverbund Spitzberg-Lerchenberg und zum Weißen Lahma.
Genauere Informationen, was wo umgesetzt werden konnte, finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.
Und das war war nicht wenig, um bescheiden zu bleiben, und wir sind stolz darauf, dass wir dadurch einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Biotopverbundstruktur und zum Erhalt der Biodiversität im Staffelbergjura haben leisten zu können. Im Folgeprojekt BNN Weidelandschaft Obermain, das auch Gebietsanteile im Staffelbergjura hat, sind wir gegenwärtig dabei, diese Arbeit weiter fortzusetzen, vor allem erfolgreich im Raum Frauendorf und Uetzing, wo wir zuvor im Staffelbergprojekt noch nicht so zum Zuge gekommen waren.

Allgemeine Informationen

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Das Projekt wurde von 01. Juni 2003 bis 31. Mai 2008 umgesetzt.
Kulisse

Der Staffelbergjura bietet eine abwechslungsreiche, attraktive Kulturlandschaft mit einem kleinräumigen, eng verzahnten Mosaik aus hochwertigen Lebensraumtypen, vor allem Trockenbiotopen. Das aktuell noch vorhandene Arten- und Biotopinventar hat qualitativ und quantitativ überregionale bis landesweite Bedeutung. Die Vorkommen des

Planungen und Konzepte

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Als Arbeitsgrundlage für dieses BNN-Projekt diente ein Rahmenkonzept , das der Landschaftspflegeverband als Projektträger 2001 über ein GlücksSpirale-Projekt vorbereiten ließ. Die Inhalte wurden in einer Arbeitsgruppe bestehend aus den beteiligten Kommunen und Behörden abgestimmt. Das Rahmenkonzept war gleichzeitig der Projektantrag beim...

Flächenankäufe

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Insgesamt wurden rund 44 ha Biotop- und Verbundflächen angekauft. Der Landschaftspflegeverband selbst erwirbt keine Grundstücke, sondern vermittelt zwischen Grundstückseigentümern und den Ankaufsträgern (= Käufern) und sorgt für die reibungslose Verkaufsabwicklung. An den Grunderwerbmaßnahmen haben sich beteiligt:

Wirkungskontrollen

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Erhebungen zur Tier- und Pflanzenwelt sind in Naturschutzprojekten unverzichtbar. Seit Beginn des BayernNetz Natur-Projekts im Jahr 2003 liegt auf diesen Arbeiten ein Umsetzungsschwerpunkt. Schließlich muss dokumentiert werden, was genau die im Projekt durchgeführten Maßnahmen bewirken. Ob die Tier- und Pflanzenarten, die wir durch solche Projekte erhalten und fördern wollen, tatsächlich davon profitieren, können wir nur durch...

Weideverbund Staffelberg

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Am Staffelberg Süd- und Westhang (Obere Mergelkalkverebnung) und dem Oberen Löwental befindet sich nach dem Biotopverbund Spitzberg-Lerchenberg aktuell die zweitgrößte zusammenhängende Hutung (ca. 17 Hektar) des Wanderschäfers im Projektgebiet. Um dieses Gebiet für die naturschutzkonforme Pflegeform der Beweidung als komplette Einheit zu sichern, wurden in zwei Bereichen noch vorhandene Lücken durch Flächenankäufe...

LBV-Schutzgebiete Lange Brunnwiesen und Simesreut

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Durch weitere, teilweise etwas komplexere Ankaufsprojekte am Mittelhang des Staffelbergs konnte der LBV sein Schutzgebietssystem weiter verdichten.
Die LBV-Gebiete Simesreut und Lange Brunnwiesen befinden sich am Mittelhang des Staffelberg (Übergang Dogger - Weißjura). Es sind klassische blütenreiche extensive Mähwiesen, die vom Landschaftspflegeverband betreut werden. Dazu kommen noch ein Heppenholzhang und ein kleiner Doggersandsteinbruch.

Biotopverbund Spitzberg - Lerchenberg

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Eigentumsverhältnisse
Die Flächenbereitstellung erfolgte über das Flurneuordnungsverfahren Stublang und fand mit der Besitzeinweisung 2005 einen vorläufigen Abschluss. Nun konnten auch tatsächlich Maßnahmen in Angriff genommen werden, von denen besonders die beiden Zielarten

Teilprojekt Biotopverbund Morgenbühl - Birkenkopf - Lohleite

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Der großräumige Biotopverbund Morgenbühl - Birkenkopf - Lohleite hat eine Schlüsselstellung im Projektgebiet und bildet als T-förmiger Anker den Verknüpfungspunkt zwischen dem südlichen Schwerpunktgebiet Morgenbühl-Reppel, dem Schwerpunktgebiet Staffelberg im Norden und dem Schwerpunktgebiet Weinhügel im Südosten. Die Sicherung der Verbundachse Morgenbühl - Lohleite konnte der Markt Ebensfeld im Frühjahr...

Freistellungsprojekt Veitsberg

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Am nordwestlichen Rand des Albtraufs bei Dittersbrunn ragt der Veitsberg (oder Ansberg) 460m hoch über dem Maintal. Wegen seiner exponierten Lage gilt er als “Hausberg“ des Marktes Ebensfeld ähnlich wie der “größere Bruder“ Staffelberg (560m) für Bad Staffelstein. Noch vor 20 Jahren war die Bergkuppe mit der St.-Veits-Kapelle und den umgebenden berühmten Lindenkranz von mehreren Seiten zu sehen. Der Veitsberg...

Trockenlebensraum Burgstall bei Dittersbrunn

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Der Markt Ebensfeld hat hier eines seiner drei großen Biotopsicherungsprojekte angesiedelt. Zu seinen beiden bestehenden Flurstücken hat die Gemeinde sieben weitere Flächen mit insgesamt 4,26 ha hinzu erworben, so dass ein zusammenhängender Biotopkomplex entstanden ist. Die größte Steingrube wurde bereits freigestellt und kann seine Qualitäten als trockenheißer Sonderbiotop voll entfalten. Die Umgebung wurden ausgelichtet und...

Weideverbund Alter Schaftrieb Hain - Weinhügel bei Kaider

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Im geschützten Landschaftsbestandteil Weinhügel besaß der Landkreis Lichtenfels vor Projektbeginn bereits 4,13 ha an Naturschutzflächen. Durch Ankauf dreier Flurstücke konnten die Biotopflächen um 1,4 ha erweitert werden. Seit dem Projektbeginn findet wieder eine regelmäßige Beweidung der freigestellten Wacholderheide statt. Auch der zugewachsene Mittelteil des alten Schaftrieb Hain (charakteristisch ist die langgezogene...

GLB Weißer Lahma

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Um es gleich vorweg zu sagen: „Lahma“ ist der hiesige fränkische Ausdruck für Lehm.
Und der „Weiße Lahma“ bezeichnet den hier verbreiteten weißen Kalklehm, der auf dem Foto zu erkennen ist.
Das sagt aber auch schon sehr viel über seinen überregionalen Wert für den Naturschutz aus. Auf rund 10 ha Grundfläche findet sich hier ein sehr ausgeprägter Biotopkomplex aus Trocken- und...

Alte Hutungen am Treppenberg

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Am Treppenberg südlich Oberküps liegen recht versteckt im Wald halboffene Magerrasenreste, die offensichtlich zum früheren großräumigen Weidegebiet gehörten, das sich bis zum Weißen Lahma und zum Reppel erstreckte. Weite Teile dieser alten Hutungen sind inzwischen durch Kiefernsukzession und Aufforstungen verwaldet. Der Untergrund am Treppenberg besteht wie am Weißen Lahma aus Kalklehm, auf dem die Kiefernsukzession nur...

Öffentlichkeitsarbeit

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Nur was man kennen und schätzen gelernt hat, ist man auch bereit zu erhalten.
Daher ist die Information der Öffentlichkeit ein Muss bei der Projektumsetzung.
Der wichtigste Meilenstein war der Naturführer für das Projektgebiet, der unter dem Titel „Unterwegs im Staffelbergjura“ im Frühjahr 2007 erschien. Auf zwölf Routen wird die Möglichkeit eröffnet, den Biotopverbund selbst zu erwandern und Natur...