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Freistellungen am Morgenbühl



In der letzten Januarwoche wurde am Südhang des Morgenbühls der Waldstreifen auf Bad Staffelsteiner Gebiet ausgelichtet. Es ist nach langem Ringen der letzte Schritt zur Freistellung der orchideenreichen Kalkmagerrasen (ein prioritärer FFH-Lebensraum), den der LPV seit Beginn seiner Gründung vorangetrieben und umgesetzt hat. Die Auslichtung wurde diesmal nicht vom LPV selbst durchgeführt, sondern über das AELF Coburg unter der Regie des Stadtförsters Joachim Esslinger, der einige Wertholzbäume stehen ließ. Der gewünschte Effekt dürfte sich dennoch einstellen: mehr Licht und Wärme in den vorher stark beschatteten Unterhang zu bringen. Davon profitieren werden Zielarten wie die Rotflügelige Schnarrschrecke oder die Bienenragwurz (Ureinwohner 2018), die sich aktuell rasant auf den benachbarten Freistellungsflächen ausbreitet. Der Morgenbühl bildet eine Einheit mit der Lohleite und ist auch mit dem Birkenkopf vernetzt. Die Grundlage für Entwicklung dieses überregional bedeutsamen Trockenlebensraums wurde im BNN-Projekt Trockenbiotopverbund Staffelberg durch umfangreichen Grunderwerb gelegt.