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Bienenragwurz


Für unser drittes UrEinwohner-Projekt haben wir 2017 erstmalig eine Pflanze auserkoren.
Wir wollen dadurch insbesondere den Wert unserer Landschaftspflegearbeit durch Regeneration von verbuschten Trockenstandorten über Freistellungsmaßnahmen und nachhaltiger Folgenutzung durch extensive Hüteschafbeweidung vermitteln, durch die prioritäre FFH-Lebensräume - orchideenreiche Kalkmagerrasen - erhalten und ausgedehnt werden können.
Besondere Merkmale der Bienenragwurz: Heimische Orchidee; die Lippe einer Blüte stellt bei diesen Pflanzen eine Nachahmung eines weiblichen Insekts dar. Männliche Insekten lassen sich täuschen und übertragen den Pollen während einer sogenannten Pseudokopulation. Jede bestäubte Blüte produziert ca. 10.000 winzige Samen. Mit einem Gewicht von nur wenigen Mikrogramm gehören sie zu den kleinsten und leichtesten des Pflanzenreichs.
Herkunft/Ausbreitung
Die Arten der Ragwurz-Familie ist vermutlich mit der Entstehung der Magerasen durch die Viehhaltung aus dem Mittelmeerraum eingewandert.

Es gibt zu unserem UrEinwohner auch ein informatives Faltblatt, dass man sich im Bereich "download" herunterladen kann

Ansprechpartner


Manfred Rauh

Diplom-Biologe; Geschäftsführung LPV, fachlich zuständig für Maßnahmen nach der Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinie, zusätzlicher Ansprechpartner für alle Fachbereiche

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