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Rinderweiden am Sonnenhof bei Uetzing


An der Gemarkungsgrenze zwischen Stublang und Uetzing – in der Flur Appenberg - wurde 2019 über die letzte große Zaunbaumaßnahme des Projekts eine Erweiterung bestehender Rinderweiden auf ca. 5,4 ha unterstützt. Wesentlicher Bestandteil sind Wiesen, die ab 2020 aus dem VNP (Vertragsnaturschutzprogramm) Mahd herausfallen und nun über eine extensive Beweidung erhalten werden können. Darüber hinaus hat der Bewirtschafter einen Acker in die Weide integriert, der in Grünland umgewandelt wird und eine breite Verbindung zur Hofstelle schafft. Naturschutzfachlich wertvoll sind die Wiesenterrassen am Südwesthang, an deren Böschungen noch Reste eines einst sehr großen Bestands der Pechnelke (Lychnis viscaria) vorhanden sind. Da diese Ranken in den letzten Jahren nicht mehr mit abgemäht wurden, sind sie vergrast und teilweise von Brombeeren überwuchert. Durch die Beweidung auf der gesamten Fläche können sie wieder offener werden und Platz für die Ausbreitung der Pechnelke schaffen. In dieser Hinsicht haben sich bereits gute Erfolge im Weidegebiet am Veitsberg eingestellt, wo sich diese gefährdete Pflanzenart nach Wiederaufnahme einer Beweidung mit Rindern auf ehemaligen verbrachten Schafskoppeln wieder erholt hat.

Ansprechpartner


Leonhard Anwander

Diplom-Geograph, stellvertretender Geschäftsführer; Beratung und Betreuung der Weidetierhalter, Projektkoordination von Großprojekten im Natur- und Artenschutz, Koordination der Pflege von Ausgleichs- und Ökokontoflächen

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